Der Schlag

 

 

Wir stehen voreinander
schauen schweigend uns an,
mein Blick sagt Dir mahnend
bitte -- Rühr mich nicht an.

Die Hand schon erhoben
zum Schlag ins Gesicht,
meine Augen sie flehen
bitte -- tue es nicht.

Langsam sinkt sie nieder
ich kann nicht verstehen,
warum musst Du immer
auf Deinem Recht bestehen.

Meine Augen schimmern
in ungeweinte Tränen,
Du wendest Dich ab
als sei nichts geschehen.

Wir haben verloren
der Achtung soviel,
ich werde Dich verlassen
dann bist Du am Ziel,

 

     
     
   
     

Die Träne

 

Verzweifelt

 

Wenn das Herz weint

 

Eine kleine heiße Träne
rollt langsam über mein Gesicht,
fällt runter auf den kalten Boden
nur Du, Du siehst sie nicht.

Weißt Du wie viele Tränen
ich in der Nacht geweint,
wenn tief in meinem Herzen
die Sehsucht uns vereint.

Ich höre Deine Worte
als ob es Gestern war,
Du sprachst von großer Liebe
doch was ist davon wahr.

So wird sie weiter fließen
bis alles in mir leer,
und ich dann eines Tages
hab keine Tränen mehr.

 

Verzweifelt laufe ich
durch dunkle Strassen,
in mir steigt die Angst hoch.

Angst - vor dem was kommt.
Angst - vor der Dunkelheit.
Angst - wieder allein zu sein.

Ich habe alles verloren.
Meine große Liebe.
Mein Herz krampft sich zusammen.
Dieser endlose Schmerz.

Tränen laufen über mein Gesicht,
ich wische sie achtlos hinweg,
sie nehmen mir jede Sicht.

So laufe ich weiter und weiter
ohne Ziel, ohne Hoffnung,
Nur der stürmische Wind
umfährt meine einsame Gestalt.

Die verzweifelt - voller Angst,
durch die dunkeln Strassen irrt.

 

Ganz leise weint mein Herz nur noch
die Tränen sind langsam versiegt,
ich habe es Dir einmal geschenkt
doch Du hast damit nur gespielt.

Nun liegt es da und windet sich
eiskalt ist nur noch Dein Blick,
die tiefe Trauer hält mich umfangen
es gibt keinen Weg mehr zurück.

Jedes Wort von Dir eine einzige Lüge
oh, wie mies sind Deine Charakterzüge,
alles was Du sagtest hab ich Dir geglaubt
habe darauf mein Leben aufgebaut.

Ich werde mich  eine Mauer aufbauen
niemals mehr wieder einem Mann vertrauen,
Du hast es geschafft mir den Stoss versetzt
ich zieh mich zurück bin zutiefst verletzt.

So sage ich leise dummes Herz sei still
denn er ist es der Dich nicht will,
hör auf zu schlagen gib endlich Ruh
ich schließe für immer meine Augen nun zu.

 

     
     
 

 
     

Müde Augen

 

Herzschmerz

 

Verlorene Liebe

 

Müde schließ ich meine Augen
ein tiefer Seufzer der Seele entweicht,
Tränen quellen durch die Lider
mein stummer Schrei Dich nicht erreicht.

Du bist so fern doch nah im Herzen
in dem der Schmerz noch immer brennt,
mein Leben habe ich Dir gegeben
tiefes Schweigen uns nun trennt.

So steh ich jeden Abend am Fenster
schau hoch hinauf in dunkle Nacht,
sehe wie die Sterne golden funkeln
und sehe den Mond der sie bewach


Doch kommen erste Sonnenstrahlen
der Kummer mir das Herz zerreißt,
Gedanke an die verlorene Liebe
einsam am blauen Himmel kreist.

So schließ ich müde meine Augen
in Hoffnung das der Schmerz vergeht,
vertrau dem Wind an meine Sorgen
das er sie leise - sanft verweht.

 

Ich laufe hier wie jeden Tag
einsam am Strand entlang,
die Schönheit um mich sehe ich nicht
mir ist im Herzen so bang.

Die Sonne wärmt die kalte Haut
trocknet mir mein Gesicht,
das Buch es zittert in der Hand
als ich schreib dieses Gedicht.

Warum tut Liebe nur so weh
das Herz es bricht entzwei,
Gedanken die sich drehen wie wild
das Leben zieht an mir vorbei.

Ein Abgrund tief und ohne Licht
tut sich schon vor mir auf,
ein kleiner Schritt dann falle ich
das Schicksal nimmt seinen Lauf.

Du sagtest mal verzweifele nicht
denn ich Liebe dich so sehr,
doch ausgerechnet bist es Du
der es verdammt mir macht schwer.

So schaue ich weit übers Meer
wo ist nur mein Liebesglück,
die Tränen rinnen übers Gesicht
wann kehrst Du zu mir zurück.

 

Draußen tobt ein heftiger Sturm
ruhelos wälze ich mich im Bett herum,
es sind Gedanken die mich nicht schlafen  lassen
Gedanken die sich nur mit Dir befassen.

Schließe ich die Augen sehe ich Dein Gesicht
darum stehe ich auf schreibe dieses Gedicht,
jedes Wort habe ich ins Herz geschlossen
alles was uns verband unendlich genossen.

Schließe ich die Augen erscheint Dein Gesicht
mit Augen in denen schimmert das Licht,
fühle Deine Hände auf meiner Haut
Hände die mir so sehr sind vertraut.

Deinen Körper der sich unter mir windet
sich anspannt den Weg zu mir findet,
sehe wie Du anfängst zu zittern und beben
wie wir gemeinsam von der Erde abheben.

Alles sehe ich doch ich sehe auch nicht
es erscheint nur in einem anderen Licht,
Du bist der Mann den ich glaubte zu kennen
für den mein Herz lichterloh anfing zu brennen.

Doch alles ist nur ein schöner Traum
ich liege im Bett im dunklen Raum,
schließe die Augen schlaf endlich ein
denn diese Liebe kann niemals sein.

 

     
     
 

 
     

Letzter Tanz

 

Quälende Gedanken

 

Ziellos

 

       

Ein letzter Tanz
dann will ich gehen,
möchte noch einmal
in Deine Augen sehen.

Zärtlich den Kopf
an Deine Schulter lehnen,
mich sanft mit Dir
bei Kerzenschein drehen.

Lass mich noch einmal
Deine Nähe spüren,
sanft und zärtlich
warme Haut berühren.

Streicheln den Nacken
liebkosen die Haut,
die mir noch immer
so sehr ist vertraut.

Will auch nicht weinen
ganz tapfer nur Lachen,
doch nach diesem Tanz
aus dem Traume erwachen.

ich bitte Dich leise
lass mich noch einmal spüren,
wie Deine warmen Hände
mich voll Liebe berühren.

Dann geh einfach stille
schau Dich nicht mehr um,
ich blicke Dir nach
mit Tränen und stumm.

 

   

Mach mal in dunkler Nacht
quälend
die Gedanken kommen,
dich nicht schlafen lassen
du alles siehst verschwommen.

Dein ganzes Leben vorüber zieht
die Stille dich vorwurfsvoll fragt,
was willst du eigentlich
du hast doch schon allem entsagt.

Dann kommen die Tränen
die niemand wird sehen,
und du wirst deinen Weg
nun ganz alleine gehen.

In dir die Stimmen
sie werden nie schweigen,
drum ist es nun Zeit
langsam auszusteigen.

Halt an Deinen Zug
sonst ist es zu spät,
und sie hat dich wieder
die brutale Realität.

Eine Stimme ganz leise
flüstert schmeicheln dir zu,
gib auf deinen Körper
dann findest du Ruh.

Ergebe dich dem Schicksal
es ist dir bestimmt,
auch wenn in dir
noch ein Funke erglimmt.

Er ist bald verloschen
von Deines Tränen Fluss,
warte nicht länger
mach endlich Schluss.

 

         

Dunkel der Himmel
S
tern los die Nacht,
ich habe wie immer
an Dich nur gedacht.

Ich irr durch die Strassen
weiß nicht wo ich bin,
und frage mich ständig
wo gehör ich bloß hin.

Erhebe gen Himmel
mein kleines Gesicht,
doch es ist Dunkel
kein einziges Licht.

Die Angst sie packt mich
ich möchte laut schreien,
Du, mein Geliebter
wo magst Du nur sein?

Überströmt das Gesicht
mit heimlichen Tränen,
oder ist es vielleicht
doch nur der Regen ?

So laufe ich Ziellos
durch die Strassen dahin,
weiß nicht wo ich hin soll
weiß nicht wo ich bin.

 

     
     
 

 
     

Gebrochenes Herz

 

Der Abschied

 

Herzensschlüssel

 

 

Warum nur tust
Du mir so weh,
spürst
Du nicht
das ich bald geh.

Gebrochen hast Du
nicht nur mein Herz,
ich fühle nur noch
unendlichen Schmerz.

Ich bin am Ende
weiß nicht mehr weiter,
gibt es einen Weg
der macht wieder Heiter?

Ich gebe auf der
Kampf ist zu Ende,
mein Herz liegt gebrochen
in Deine Hände.

 

     

ich schaue voller Sehnsucht
hinauf zu den Sternen,
alles würde ich geben
um glücklich zu werden.

Doch Du bist gegangen
ich weiß nicht wohin,
spürst Du denn nicht
wie unglücklich ich bin.

Nun sitze ich einsam
hier am weißen Strand,
mit Augen voller Tränen
blicke ich über das Land.

Wo sind unsere Träume
vom Leben zu zweit,
vorbei die große Liebe
nur noch Vergangenheit.

Die Tränen sie fließen
nichts hält sie zurück,
der Wind flüstert leise
leb wohl Du mein Glück.

 

 

Viele helle goldene Sterne
strahlen in der Nacht,
sinken Dir in Deine Seele
streicheln sie ganz zart und sacht.

Durch die große breite Mauer
suchen sie sich einen Weg,
doch verfehlen immer wieder
diesen winzig kleinen Steg.

Können nicht zu Dir gelangen
weil seit diesem einen Tag,
jener Schlüssel Deines Herzens
auf dem Grund des Meeres lag.

 

     
     
 

 
     

Leeres Blatt

 

Wenn Du gehst

 

Herzensblick

 

 

Vor mir liegt ein weißes Blatt,
gänzlich leer ohne Worte.

Was soll ich schreiben,
Dir ein Gedicht in Liebe ?
Nein, ich kann nicht,
mein innerste ist leer,
nichts fällt mir mehr ein.

Mein Herz schmerzt.
Meine Seele schreit.
Wo bist Du ???

So starre ich weiter
auf das leere Blatt,
halte den Stift in der Hand,
und weiß ganz genau.

Nie wieder werde ich auch
nur noch ein Gedicht schreiben.
Mein Kopf, mein innerstes
ist so leer wie das Blatt,
dass irgendwann anfängt
zu vergilben - Ohne Worte..

 

 

Und wenn Du gehst
lass die Liebe bei mir,
damit ich sie hüte
wie den schönsten Saphir.

Und wenn Du gehst
nimm die Träume nicht mit,
sie sollen mich begleiten
auf dem Himmelsritt.

Und wenn Du gehst
lach noch einmal mich an,
mit Augen so blau
wie der Ozean.

Und wenn Du gehst
schließe einfach die Tür,
damit ich im Herzen
den Schmerz nicht spür.

Und wenn Du gehst
schau Dich nicht mehr um,
ich blicke Dir nach
mit Tränen und stumm.

Und wenn Du gehst
komme nie mehr zurück,
ich wünsche Dir Frieden
und ganz viel Glück.

 

Leise schwebt mein sanftes Lächeln
wie ein Irrlicht durch die Nacht,
wundersam sind Tausend Sterne
hoch am Himmel still erwacht.

Bringen Dir die kleine Botschaft
schreiben sie ins Herz hinein,
heute und für alle Zeiten
möcht ich mit Dir glücklich sein.

Ach hätte doch meine Seele
nie in Dein Herz gesehen,
dann würde nicht mein Lächeln
im Winde stumm verwehen.

Nur eine kleine Träne
rinnt über mein Gesicht,
dass helle Licht der Sterne
sich in ihr zitternd bricht.

     
     
 

 
     

Geist der Vergangenheit

 

Laterne

 

Abschiedswort

 

Still fließen meine heißen Tränen
die Traurigkeit das Herz erfüllt,
wo ist der Arm der mich in Nöten
zärtlich - warm und sanft umhüllt.

Die Nacht ist schwarz ich liege schlaflos
Gedanken drehen sich im Kreis,
ich wollte nur ein wenig Liebe
doch viel zu hoch war nun der Preis.

Du kannst sie einfach nicht vergessen
die Liebste aus vergangener Zeit,
sie schwebt als Geist durch unser Leben
hat unsere Liebe nun entzweit.

Ich höre noch immer Deine Stimme
als gestern sie ganz leise sprach,
Du schautest tief in meine Augen
sahst nicht das mir das Herz zerbrach.

Am Himmel leuchten die Sterne
Kinder singen im Chor,
wir gehen mit unserer Laterne
der Wind trägt die Stimmen empor.

Verloren bleibe ich stehen
denke an die Kinderzeit,
als ich mit dem Licht der Kerze
zog einst durch die Dunkelheit.

Ich spüre nicht meine Tränen
fühle nicht den eisigen Wind,
gehe glücklich mit meiner Laterne
bin wieder ein kleines Kind.

So stehe ich auf der Strasse
gefangen im Zauberkreis,
die Tränen auf meinen Wangen
gefrieren zu glitzerndem Eis.

Wir stehen beide am Fenster
jeder am anderen Ort,
und flüstern in die Sterne
ein leises Abschiedswort.

Wieso ist unsere Liebe
nur wie ein Stern verglüht,
obwohl sie zart wie Rosen
einst langsam ist erblüht.

Auch Rosen die verblühen
wenn Schnee die Welt bedeckt,
und wird es wieder wärmer
werden sie aufgeweckt.

So ist das mit der Liebe
die mach mal sich versteckt,
sie wird mit sehr viel Wärme
dann wieder neu entdeckt.

Ein Leben ohne Liebe
ist große Einsamkeit,
es fehlt für alle Zeiten
innige Verbundenheit.

Ein Blick zum Sternenhimmel
ein letztes Abschiedswort,
Lebwohl Du mein Geliebter
an Deinem fernen Ort.
 

     
     
 

 
     
     
 

W I M P E R N S C H L A G

 

 W  ind klopft an meinem Fenster.
  I   n  dieser dunklen Nacht
 M  ond zeichnet viele Gespenster
 P  lanlos und doch ganz sacht
 E  isiges kaltes Grauen
 R  egiert in meinem Traum
 N  ebelhaft sehe ich Klauen
 S  chatten im ganzen Raum
 C  haotisch sind die Gedanken
 H  erzklopfen stellt sich ein
 L  angsam kommt alles ins wanken
 A  ugenblick voller Pein
 G  eheimnisvolle Stille für einen

                W I M P E R N S C H L A G

     
 

 
     

Wünsche

 

   

Lass uns still die Nacht erleben
wenn ein Stern vom Himmel fällt,
leise schick ich meine Wünsche
hoch hinauf ins Himmelszelt.

Schmieg mich sanft in Deine Arme
Tränen netzen mein Gesicht,
glitzernd rinnen sie zur Erde
in dem goldenen Sternenlicht.

Wird mein Wunsch sich jetzt erfüllen
macht der Stern es für mich wahr,
dass wir sind in vielen Jahren
immer noch ein Liebespaar.

Da verglüht der Stern zu Asche
Wehmut macht sich in mir breit,
lass nie zu das meine Seele
irgendwann vor Schmerzen schreit.

   
     
     
 

 
     

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