Hallo !

Willkommen in meiner kleinen Welt
der Geschichten, die meiner Fantasie
entsprungen sind. Doch gebt fein acht,
denn man sagt auch:
In jeder Geschichte ist ein Fünkchen
Wahrheit versteckt.

     
     
 

 
     

Spaziergang im Wald

 

 
                                        

Es ist ein wunderschöner Sommertag, die Sonne scheint hell und wärmend vom Himmel, kleine weiße Wolken ziehen wie Wattebäuschchen am Firmament dahin. Wenn man jedoch genau hinsieht, kann man die Unterschiedlichsten Formen erkennen. Eine Wolke sieht aus wie ein kleines Schaf, eine andere wie ein großer Stern.

Es ist herrlich warm, also mache ich mich mit den Kindern auf den Weg, in den Wald, wo es so schön kühl ist. Langsam schlendern wir auf dem Waldweg, immer tiefer in den Wald hinein. Der Wind lässt die Zweige der Bäume leise rascheln und hoch in den Bäumen zwitschern die Vögel in den Ästen. Es ist als trällerten sie ein Liedchen für uns, ansonsten ist es sehr Stille. Ruhe und Frieden breitet sich um uns aus.

Wir kommen zu einer Lichtung, die wunderschön anzusehen ist. Eine große grüne Wiese, die übersät ist mit Tausenden weißen Blüten und im hellen Sonnenlicht, fliegen zahlreiche, winzige Florfliegen über diese Wiese. Aber beim näheren Betrachten,  erkennt man das diese Florfliegen wie kleine Elfen aussehen, mit bunt schillernden Flügeln. Sie summen ein Liedchen, man kann es ganz deutlich hören, wenn man ganz leise ist.

Die Kinder sind ganz stille geworden, denn mitten auf dieser Wiese, tummelt sich eine Hasenfamilie. Leise um sie nicht zu stören hocken sich die Kinder am Rande der Wiese nieder, versuchen die Hasen zu locken. Ganz erstaunt schaue ich zu, wie die Hasen vertrauensvoll auf die Kinder zuhoppeln, die noch ihre Zwiebäcke, die ich ihnen kurz vorher gab, in der Hand halten. Sie strecken sie den ´Hasen entgegen, die auch ganz ohne Scheu anfangen, daran zu knabbern.

Bis plötzlich ein lautes Geräusch sie erstarren lässt, denn aus dem Wald preschen 5 Rehe auf die Lichtung, die dann bei den Kindern stehen bleiben und sie aus großen, braunen Augen, vertrauensvoll ansehen. Die Kinder wagen nicht mal Luft zu holen, so fasziniert sind sie von diesem Anblick. Sie versuchen auch die Rehe mit dem Zwieback zu füttern, was ihnen auch gelingt. Ganz vorsichtig streicheln sie dabei die Hasen und Rehe, die sich das auch gefallen lassen, sehr zu meiner Verwunderung.

Bald tummeln alle munter über die Wiese, Hasen und Rehe, die Kinder mitten drin. Ach, was ist das doch für ein schöner Anblick denke ich, als plötzlich noch ein Fuchs auftaucht und ich halte erschrocken den Atem an. Weil ich befürchte, dass die Tiere jetzt in alle Richtungen davon laufen. Doch nichts passiert, im Gegenteil, er wird von allen Tieren freudig begrüßt.

Lange Zeit, spielen die Kinder mit den Tieren des Waldes, bis es anfängt zu dämmern und ich sie dränge, dass wir nun langsam den Heimweg antreten müssen. Ich muss ihnen Versprechen, dass wir Morgen hierher zurück kommen, damit sie wieder mit den Tieren spielen können. Mit einem fröhlichen Liedchen, verlassen wir nun die wundersame Lichtung und begeben uns auf den Heimweg.

Am nächsten Tag, mache ich mich wieder den Kindern auf den Weg in den Wald. Wir suchen Stundenlang diese wunderschöne Lichtung mitten im Wald, können sie aber nicht finden. Jede Stelle im Wald suchen wir ab, die Lichtung bleibt verschwunden. Traurig fragen mich die Kinder, sag, war es nur ein Traum..................

Ich weiß es selber nicht, was soll ich ihnen Antworten, dass wir in einem Märchenwald waren........Ob sie mir das glauben würden .... ?

 

   
     
 

 
     
 

Engelslächeln

 

Tiefe Dunkelheit liegt über dem Land, alles ist friedlich und still.
Die Tiere haben sich einen Schlafplatz im hohen Gras, dem Kornfeld oder in den Zweigen der Bäume gesucht.
Vögel träumen in ihren Nestern, nur ab und zu hört man den Wind leise flüstern und aus der weiten Ferne dringt leise das Murmeln eines Baches an unser Ohr.

Doch mitten in der Stadt, wo die großen Häuser stehen bewegt sich an einem kleinen Fenster ein seltsamer Schatten hin und her. An diesem Fenster sitzt ein kleiner Junge, der den Kopf empor gehoben hat, er schaut hinauf in den Himmel. Vollkommen regungslos so will es scheinen, hält er ein Zwiegespräch mit den Sternen,
oder dem Mond, der voll und rund am Himmel steht. Schaut man aber genauer hin, dann erkennt man, dass er ganz leicht die Lippen bewegt, gerade so , als ob er mit jemandem flüstern würde.

Aus dem Nebenzimmer hört man ein leises Schluchzen, der kleine Junge senkt den Kopf, als wolle er intensiv auf dieses Schluchzen lauschen, dann wendet er sich vom Fenster ab und geht seufzend in das andere Zimmer.
Leise öffnet er die Tür, tritt zaghaft ein, wendet seine Schritte hin zum Bett, in dem seine Mutter liegt und leise weint. Der kleine Junge geht zu ihr hin, hebt die Bettdecke ein wenig an, schlüpft zu seiner Mutter unter die Decke, hebt seine kleinen Ärmchen, schlingt sie der Mutter um den Hals, gerade so, als ob er sie trösten wolle.
Die Mutter blickt mit traurigen Augen zu ihm hin;
Ach mein kleiner Schatz, wieso bist Du nicht in Deinem Bett, kannst Du auch nicht schlafen, so wie ich ?
Mama; wieso weinst Du, hast Du Schmerzen, bitte lass mich Dich trösten !
Ach mein Schatz, sagte die Mutter; weißt Du, ich vermisse Deinen Vater so sehr, er fehlt mir.....
wenn ich doch nur wüsste, ob es ihm da wo er jetzt ist, gut geht, ob er keine Schmerzen mehr hat.....
und schon wieder kullerten ihr dicke Tränen über das blasse Gesicht.
Mit seiner kleinen Hand, wischte der kleine Junge, die Tränen vorsichtig von ihren Wangen und sagte ;
Mama , weine nicht mehr, ich habe gerade mit Vater gesprochen, es geht ihm jetzt so gut, er hat auch keine Schmerzen mehr und ich soll Dir einen dicken Kuss von ihm geben, was er auch sogleich machte.
Die Mutter sah den Kleinen mit großen Augen an;
Ach , mein kleiner Schatz, sagte sie; wie kannst Du mit Vater reden, er ist doch tot, Du hast sicherlich geträumt.
Der kleine Junge schaute sie an und über sein Gesicht breitete sich ein Lächeln aus, es strahlte richtig hell in der Dunkelheit.
Dann sagte er; Ach Mama, ich rede wirklich jede Nacht mit Vater , glaube mir doch bitte !
Die Mutter murmelte nur ganz leise;
warte mal ab mein kleiner Schatz, wenn Du älter bist, dann lächelst auch Du über das, was Du mir gerade erzählt hast. Sie drückte den Kleinen noch einmal feste an sich und murmelte noch;
schön wenn man noch Kind ist und an solche Sachen glauben kann !
Der Junge hatte sie aber verstanden, schaute sie ganz ernst mit großen Augen an.
Der Mutter war, als schaute sie in die Augen ihres verstorbenen Mannes, sie zuckte erschrocken zusammen, dachte dann aber;
das kann nicht sein, es liegt sicher an dem seltsamen Licht hier im Raum, auch die Dunkelheit kann mir einen Streich spielen !
Der Kleine erhob sich, ging zurück in den anderen Raum, setzte sich wieder an das Fenster.

Am nächsten Tag, kam die Oma zu Besuch. Der Junge erzählte Ihr von der letzten Nacht.
Die Oma sah Ihn lange an, sagte dann;
ja mein Kleiner, es kann schon sein, dass Du mit Deinem Vater geredet hast, so was passiert aber nur dann,
wenn man ganz feste daran glaubt, es sich aus tiefstem Herzen wünscht !
Da lachte der Junge laut auf, im ganzen Zimmer breitete sich ein helles leuchten aus, gerade so, als sei die Sonne aufgegangen.
Die Oma hielt erschrocken die Luft an, sagte dann mit belegter Stimme;
Oh mein Kleiner Liebling, Du hast tatsächlich mit Deinem Vater geredet, er hat Dich als Engel geküsst !
Da nickte der Junge nur, lachte noch lauter, als vorher..

Denn wisse :
Wenn kleine Babys im Schlaf lächeln, dann nennen wir es, das Engelslächeln.
Nun wissen wir, woher dieser Ausdruck kommt.
Denn immer, wenn ein kleines Kind, oder ein Baby im Schlaf lächelt,
ist es von einem Engel geküsst worden....
 

 

   
     
 

 
     

Ein kalter Wintertag

 

 

Tief im Wald, wo die Bäume immer dichter werden, die Sonne keine Chance hat, bis auf die Erde hinunter zu dringen, da steht ein altes , kleines schiefes Häuschen, dass zerbrechlich wirkt, der Wind durch alle Ritzen pfeift, in dem es im Winter nie richtig warm wird.

In diesem Häuschen lebt ein alter Mann, der weiße Haare und einen langen grauen Bart hat.
Er geht schon ganz gebückt, als trüge er eine schwere Last, auf seinen Schultern.
Ein alter knorriger Ast dient ihm als Stütze.
Draußen ist es heute bitterkalt und der alte Mann, stöhnt und ächzt in seinem kleinen Häuschen.
Plötzlich hebt er den Kopf, lauscht angestrengt, so als ob er etwas ungewöhnliches gehört hätte, aber dann, streckt er seine krummen Hände wieder dem Feuer entgegen, dass in einem uralten Kamin brennt und ihm ein wenig Wärme verschafft.

Wieder hält der alte Mann inne, schaut sinnend in die Flammen, hebt den Kopf erneut, steht dann auf, geht zur alten Windschiefen Tür, geräuschvoll öffnet er die Tür, blickt auf ein kleines Mädchen nieder, dass ihn aus großen Augen anschaut, nur mit einem dünnen Mäntelchen bekleidet, streckt sie ihm die halberfrorenen roten Hände entgegen. In ihrem Gesicht glitzert es seltsam, als ob sie geweint hätte und die Tränen dann zu Eiskristallen geworden wären.
Der alte Mann schaut sie erstaunt an, hebt die Hand, winkt dem Mädchen zu, es solle ihm in die alte Hütte folgen, was es dann auch tat, sofort an das Feuer trat und die kalten Hände ausstreckte, sie rieb, um sie zu wärmen.

Da der alte Mann, schon lange in der Hütte, mitten im Wald lebte, hatte er das Sprechen verlernt, so reichte er dem Mädchen eine Tasse, in der sich eine dampfende, leckere Brühe befand.
Mit einem freundlichen Nicken nahm das Mädchen die Tasse entgegen und sagte;
Ich danke Dir sehr, denn wisse, ich habe einen weiten Weg hinter mir, komme von ganz oben, habe Dich sehr lange gesucht, aber nun endlich doch noch gefunden !
Der alte Mann schaute das Mädchen an, aus seinem Mund kamen nur unverständliche Laute, es hörte sich an, wie das leise murmeln eines Baches.
Es macht nichts, ich verstehe Dich trotzdem, aber wenn Du Dich anstrengst, kannst Du bestimmt bald wieder reden !
Denn ich, die von ganz oben kommt, wurde zu Dir geschickt, weil Du ein Gottesfürchtiger Mensch bist, der mit den Tieren des Waldes in Eintracht und Frieden lebt. Darum hast Du jetzt drei Wünsche frei, die ich Dir erfüllen werde, aber bedenke gut, was Du Dir wünschst, denn sie dürfen nicht Materieller Art sein! Das heißt: kein Geld, keine Reichtümer , aber alles andere, will ich Dir gerne erfüllen !
Der alte Mann schaute das Mädchen wieder verständnislos an, aus seinem Mund erklang nur ein murmelnder Ton.
Da nahm das kleine Mädchen einen kleinen Zettel, einen goldenen Stift, den es aus ihrer Manteltasche hervor holte, reichte beides dem Alten wortlos.
Der schaute verdutzt darauf, schüttelte sein weißes müdes Haupt, denn auch das Schreiben hatte er verlernt, zeigte mit den Händen auf seinen Mund, fuchtelte mit den Händen hin und her.
Möchtest Du vielleicht reden können ? Ist das Dein erster Wunsch ?
Der Alte nickte heftig und siehe da, dass Mädchen hob die kleinen Arme, ein heller Blitz zuckte auf.
Dicke Tränen tropften aus den müden Augen des Alten, auf den Boden der Hütte, ein Schluchzen, dass tief aus der Kehle des Alten Mannes kam schwang durch die Hütte.
Das kleine Mädchen ging zu dem alten Mann, wischte vorsichtig die Tränen aus seinem Gesicht und verwundert fragte der Alte;
Was ist das... was läuft mir da aus den Augen...!
Tränen sind das, antwortete das Mädchen....Tränen der Freude, weil Du wieder reden kannst... Das war Dein erster Wunsch, welches ist Dein zweiter, fragte ihn das Mädchen.
Nur ganz kurz überlegte der Alte, sagte dann ;
Ich wünsche mir, dass die Tiere des Waldes immer genug zu essen haben, dass sie nicht frieren müssen, in diesem kalten Winter......
Ach , sagte er , ich wünsche mir ganz einfach, dass es ihnen immer gut geht, dass sie keine Not leiden müssen !

Dein Wunsch wird Dir erfüllt, den Tieren des Waldes wird es von nun an, immer gut gehen, sie werden genug zum Fressen haben, sie werden nicht erfrieren, alles soll so geschehen wie Du es möchtest sagte das Mädchen und ihre Augen leuchteten so hell wie zwei Sterne am dunklen Abendhimmel.
Jetzt hast Du noch einen Wunsch sagte sie, möchtest Du ihn nicht für Dich verwenden ?
Der alte Mann schaute sie lange Zeit an, sagte dann;
Ach, ich bin schon alt, was soll ich mir wünschen.....dann verfiel er in tiefes Grübeln, bis er endlich sagte;
Nur eines wünsche ich mir von ganzem Herzen, wenn meine Zeit hier auf Erden abgelaufen ist, dann möchte ich dahin gehen, wo auch meine liebe Frau ist, mehr wünsche ich mir nicht ... seine Stimme klang traurig und wurde immer leiser.
Sei nicht traurig; sagte das Mädchen, bald schon, sehr bald wirst Du sie Wiedersehen !
Da wusste der alte Mann, dass seine Zeit hier auf Erden abgelaufen ist, er würde endlich dort hin gehen, wo auch seine geliebte Frau war, dieses kleine Mädchen war gekommen, um ihn zu holen.
Er hatte keine Angst davor, denn tief in seinem Inneren breitete sich Frieden und Ruhe aus, er atmete einmal tief ein und ein leiser Seufzer schwebte durch die Hütte.
Gut sagte er; dann habe ich nur noch einen Wunsch!
Ich wünsche mir, dass auf Erden immer Frieden ist, dass sich die Menschen nicht selber umbringen, sie sollen im Einklang mit der Natur leben und sie nicht zerstören, dabei tropften bei jedem Wort kleine Tränen auf den staubigen Boden der alten Hütte, sie sahen aus, wie winzige Diamanten und glitzerten im Feuerschein des Kamins in schillernden Farben.
Das Mädchen schaute ihn an und sagte;
Ich kann Dir fast alle Wünsche erfüllen, diesen Wunsch leider nicht, dazu fehlt mir die Macht, die hat nur unser aller Schöpfer, Du weißt was ich meine !
Dann habe ich keinen Wunsch mehr, denn weißt Du, ich habe mich nur darum in den Wald zurückgezogen, weil auf der Welt nur noch Neid und Missgunst herrschen, die Menschen böse sind, sich gegenseitig umbringen, ich das alles nicht mehr ertragen konnte !
Das Mädchen nickte; Möchtest Du nicht noch einmal Deine Kinder sehen , wissen was aus ihnen geworden ist, wie sie heute leben, wie sie wohl aussehen ?
Nein ,sagte der Alte; als vor vielen Jahren meine geliebte Frau starb, da haben sich meine Kinder um das Erbe gestritten, ich konnte das nicht ertragen, darum habe ich meine Sachen gepackt, mich auf den Weg in den Wald gemacht, immer tiefer hinein, bis ich dieses kleine Fleckchen fand.
Hier baute ich mir diese Hütte, seitdem lebe ich hier, ganz allein, mit den Tieren des Waldes....
Meine Kinder... ach, meine Kinder... sie haben mich doch schon lange vergessen, denn sie haben mich nie gesucht... Ihnen war es doch egal, was aus mir wird... Nur das Geld, dass war ihnen wichtig !!
Gut,  sagte das Mädchen; lass uns ein wenig ausruhen !
Draußen am Himmel stand schon hell und rund der Mond.
Ja, lass uns ein wenig schlafen, denn ich bin sehr müde! So legte sich beide nah am Feuer nieder, kuschelten sich aneinander und schliefen ein.

Am nächsten Morgen standen alle Tiere des Waldes um die kleine, alte Hütte, denn der alte Mann war in dieser Nacht gestorben, friedlich in den Armen des kleinen Mädchens.
Aber über der Hütte, hoch oben am Himmel, leuchtete ein heller, großer Stern, den auch wir am frühen Morgen sehen können. Wir nennen ihn den Morgenstern und auf diesem Stern, lebt jetzt der alte Mann mit seiner Frau in tiefer Liebe vereint.
Schaut doch einmal, ganz früh am Morgen, hinauf in den Himmel, dann werdet auch Ihr ihn sehen..

   
     
 

 
     
 

(Traum) Urlaub am Meer     I

 

                                                

Ein Mädchen, dass gerade mit ihrem Freund Schluss hatte, begab sich auf eine Reise ans Meer. Da sie noch von ihrer Krankheit gezeichnet war, fuhr sie mit einer Freundin an die Ostsee, auf die wunderschöne Insel Usedom. Die Fahrt  war schon ein großes Abenteuer, da die Autobahnen im früheren Osten, in vielen Bereichen ausgebaut wurden.

So fuhren sie von einem Stau, in den nächsten. Nach langer fast Elfstündiger Fahrt, hatten sie endlich ihr Ziel erreicht, da es aber schon sehr spät war, schauten sie sich im Ort erstmal ein wenig um, sahen sich den langen Sandstrand an, an dem sie viel und oft ausruhen wollten. Oh, wie schön war doch dieser lange weiße Strand, der Himmel hatte schon eine rötliche Farbe angenommen, über dem Meer ging langsam die Sonne unter und die Möwen kreischten über ihren Köpfen. Viele Leute gingen noch am Strand spazieren, gleich am nächsten Morgen wollten sie sich eine Karte besorgen, um zu sehen, was es an Sehenswürdigkeiten auf dieser Insel gab.

Nach dem Frühstück machten sie sich auf den Weg, holten sich im Laden eine Karte und studierten sie gleich. Sie entdeckten auf der Karte einen Ort mit Namen Peenemünde, da sollte es ein Museum geben, in dem der Untergang der Titanic nachgestellt war. Das erweckte gleich das Interesse der beiden Mädchen, da mussten sie unbedingt hin, dass wollten sie sich als erstes ansehen.
Also setzten sie sich ins Auto und fuhren da hin. Sie staunten nicht schlecht, denn es gab sehr viel zu sehen und sie gingen zuerst hinunter zum Hafen, wo ein großes U-boot zu einer Besichtigungstour
einlud. Schnell kauften sie sich Karten, gingen über einen schmalen Eisensteg auf das Boot.
Plötzlich
blieb das Mädchen stehen ,drehte sich um, schaute ihre Freundin mit großen Augen und ganz blassem Gesicht an.
Die Freundin fragte; Was ist mit Dir...hast Du einen Geist gesehen...Du bist ganz blass geworden ?

Das Mädchen antwortete; Oh, ich dachte, ich hätte meinen Freund gesehen, aber es war wohl nur eine Einbildung!!
Die Freundin lachte; ihr seit doch nicht mehr zusammen, warum sollte er dann hier sein ?

Weil dieses  unsere Reise sein sollte! sagte das Mädchen, mit ganz traurigem Blick.
Vergiss ihn, sagte die Freundin; er will nichts mehr von Dir wissen und jetzt komm, lass uns weiter gehen!

So betraten sie das U-boot, in dem es sehr eng war, wo sie durch runde Löcher kriechen mussten, um von einem Teil ins nächste zu kommen. Als sie ungefähr in der Mitte angekommen waren, fühlte das Mädchen einen sanften Hauch in ihrem Nacken, sie drehte sich abermals um, nichts war zu sehen, niemand außer ihr und ihrer Freundin.
Eine Gänsehaut überzog ihren Körper, sie schüttelte sich leicht, ging dann aber weiter, hinter ihrer Freundin hinterher. Kurz vor dem Ausgang, hatte sie wieder ein sonderbares Gefühl, drehte sich noch mal um, niemand war zu sehen, obwohl sie genau spürte, dass sie jemand beobachtete. Dann ging es zum Ausgang, sie musste eine steile Treppe hinauf, da rutschte sie auf der Vorletzten Stufe ab, sah sich schon hinunter fallen, aber seltsam, ihr war, als ob sie jemand von hinten leicht nach oben drückte, ganz deutlich fühlte sie die Hände, die sie leicht nach oben schoben .
Sie erzählte es ihrer Freundin, die aber nur den Kopf schüttelte und dann sagte;
D
u leidest an Halluzinationen, da ist, und da war niemand, hör jetzt endlich auf immer an Deinen

 verflossenen zu denken, lass uns lieber unseren Urlaub genießen und denk nicht, er stände hier irgendwo, das ist doch Unsinn. Auch wenn ihr euch so sehr geliebt habt, er hat dich sicher schon lange vergessen, dass solltest du jetzt auch endlich machen!!

Sie schlenderten weiter zum Museum der Titanic. Vor dem Museum war ein winziges Boot ausgestellt, mit dem man die Titanic untersucht hatte. Fasziniert sahen sich die beiden Mädchen alles an, gingen zum Eingang, kauften sich Eintrittskarten und betraten das Museum. Im Museum selber war es sehr dunkel, überall an den Decken blitzten kleine Lämpchen, so bekam man das richtige Feeling und meinte man befände sich unter Wasser. Viele einzelne Stücke die man aus der Titanic geborgen hatte, lagen in den beleuchteten Vitrinen, zu jedem Stück erzählten die Überlebenden eine kleine Geschichte, die man man von einem Tonband hörte. Beide Mädchen waren total fasziniert von dem was sie sahen und hörten, bis das Mädchen sich wieder umdrehte, weil sie ganz nahe an ihrem Ohr einen Seufzer vernommen hatte. Wieder war nichts zu sehen, sie dachte seltsam, dieses komische Gefühl, ich werde es nicht los, was ist nur mit mir, dann schüttelte sie den Kopf und folgte der Freundin in den nächsten Raum.

Als sie in dem Raum ankam, war von ihrer Freundin nichts mehr zu sehen, sie befand sich ganz alleine, in dem dämmerigen Raum. An der Wand waren große Bilder aufgehängt, die jede einzelne Szene des Untergangs beschrieben.
Da, ganz plötzlich sah sie einen Schatten auf dem einen Bild, sie hielt die Luft an, drehte sich ganz langsam um........ und dann......dann sah sie..........

 

   
     
 

 
     

(Traum) Urlaub am Meer   II

 

 

hinter ihr stand ein junger Mann , der fast wie ihr Freund aussah .
Erschrocken hielt sie den Atem an und fragte ganz leise;" Wer bist Du ?"
Ihre Stimme erstarb zu einem heiserem Flüstern .
Lächelnd schaute sie der Mann an und antwortete; Sind Namen nicht Schall und Rauch....
 Du bist wunderschön und siehst aus , wie jemand , den ich vor langer Zeit einmal gekannt habe!! Vorsichtig streckte er die Hand aus , fasste in ihre langen roten Locken , drehte eine Locke um seinen Finger und seufzte leise auf .
 Ganz stille hielt das Mädchen , sie wollte diesen Augenblick nicht zerstören .
Seine Finger streichelten über ihre Wange , ein seltsames Gefühl breitete sich in ihrem Inneren aus ,
sie konnte sich nicht erklären , woher es kam ,
ihr Herz schlug ganz schnell und ein Kribbeln durchzog den Körper...
Noch mal fragte sie ganz heiser; " Wer bist Du , woher kommst Du ?"
 Dann geriet ihre Stimme ins stocken , sie stotterte " Du bist doch nicht etwa ein Geist ?"....
Als sie dieses Wort aussprach , fing sie an zu zittern , denn sie hatte große Angst ,
dass er nicht real sein könnte ....
Wieder traf sie ein Lächeln des jungen Mannes , voller Wärme , wie der heißeste Sonnenstrahl .
 Nein , sagte er;" Ein Geist bin ich ganz sicher nicht , ich beobachte Dich schon seit Du das U-Boot betreten hast , denn ich dachte , Du bist jenes Mädchen , dass ich einmal kannte...
Das Du einmal kanntest ,fragte das Mädchen , kennst Du es denn jetzt nicht mehr ?".....
 Das helle Strahlen verschwand aus seinen Augen und tiefe Trauer machte sich darin breit .
Leise sagte er :" Sie lebt nicht mehr , sie kam bei einem tragischen Unfall ums Leben ,
 ich habe es bis Heute nicht richtig überwunden , ich liebte sie mehr als mein Leben ....
Dann fasste er in seine Brusttasche und holte ein Bild hervor , liebevoll schaute er darauf ,
 sah das Mädchen dann mit dem gleichen Ausdruck in den Augen an und flüsterte;
 schau es einmal an !!
Sie konnte die Worte kaum verstehen , so leise sprach er sie aus , sie fürchtete ,
 dass seine Stimme jeden Moment brechen würde.
Zaghaft nahm das Mädchen , dass Bild in ihre zitternden Hände , ein Schwindel überfiel sie ,
denn sie sah ihr eigenes Gesicht , dass konnte doch nicht sein ...
Nein ..Nein ..hämmerte es in ihrem Kopf .. was passiert hier mit mir ...
Schweißtropfen sammelten sich auf ihrer Stirn , ihr Blick löste sich von dem Bild ,
 irrte verloren durch den Raum ....
Dann nahm sie plötzlich ein helles Leuchten um sich wahr ,
Kreise drehten sich in glänzenden Spiralen ,
immer schneller , sie hatte Angst , dass sie umfallen würde ,
 dann fühlte sie unter ihren Füssen ein wogen ...
Der Boden bewegte sich und sie hörte das Rauschen des Meeres ,
fühlte den Wind auf ihrem Gesicht....
Kälte drang in ihren Körper und sie befand sich auf einem Schiff
 ... Leute gingen an der Reling spazieren , sie sprach sie an , fragte wo sie sich befindet ,
aber niemand gab ihr eine Antwort... die Leute konnten sie nicht sehen...
Da kam eine Gestalt auf sie zu , die aussah , wie sie selber , nur das sie altmodische Kleidung trug ,
 wie die Leute vor über 100 Jahren .... 
aber , dass kann nicht sein....
 Es war das Mädchen , welches sie auf dem Bild gesehen hatte ,
 dessen Bild sie noch immer in den Händen hielt ...
 Wieso sah dieses Mädchen aus wie sie selbst..
Sie musste dieses Rätsel lösen und wie ein Schatten folgte sie dem Mädchen über das Schiff.....
 

   
     
 

 
     
 

(Traum) Urlaub am Meer  III

Sie hörte Gelächter, Stimmengewirr, Musik,
Leute gingen an ihr vorbei, die seltsame Kleidung trugen, Männer hatten komische Hüte auf ihrem Kopf.
Sie fühlte sich seltsam, kalt war es auf dem Schiff, sie fror jämmerlich, warum nur hörte sie niemand, 
wieso sah sie niemand. Was ging hier mit ihr vor, den Kopf ein wenig gesenkt, , hinter dem Mädchen her ,
dabei  übersah sie einen Steward, der ein Tablett mit Getränken in Händen trug.
Der Zusammenstoss kam ganz plötzlich, aber was war das..... es war als sei sie durch Luft gegangen.
Verdutzt schaute sie ihm hinterher, nicht ein Glas war zu Bruch gegangen, kein einziger Tropfen war auf ihrem Rock zu sehen. Ein Schütteln ging durch ihren Körper, Angst machte sich in ihr breit, sie wollte schreien, laut rufen, aber ihre Kehle war wie zugeschnürt, kein Laut kam über ihre Lippen...
Sie wollte weg von diesem seltsamen Ort, an dem unheimliche Dinge geschahen.
Ihre Gedanken drehten sich im Kreis, gleich dachte sie.... gleich falle ich um und werde sicherlich wach..
Nichts geschah... immer weiter lief sie, immer weiter hinter dem Mädchen her, dass nun an das Ende des Schiffes angekommen war, auf einen jungen Mann mit einem freudigen Laut zustürzte, der die Arme weit geöffnet hatte. Sie hob ihren Kopf, schaute nun dem Mann ins Gesicht und schrie vor Schreck laut auf.
Er sah genauso aus, wie jener Mann, der ihr das Bild gegeben hatte..
Der Schrei wurde vom Wind davon getragen, weit über das Meer, niemand hatte ihn gehört.
Durch eine Glastür sah sie wie Menschen tanzten, hell glitzerte ein großer Kristallleuchter, überall auf den Tischen brannten Kerzen, die Menschen lachten und eine Kapelle spielte ein Lied, sie kannte es, hatte es schon mal gehört, aber es war schon uralt, ihre Oma hatte es oft gespielt, manchmal hat sie auch geweint... warum sie das tat, dass wusste sie nicht, denn niemals hat ihre Oma diese Frage beantwortet.
Bin ich nun wirklich auf der Titanic, die vor über Hundert Jahren mit einem Eisberg kollidierte und dann sank,... dieser eine Gedanke umklammerte nun ihr Gehirn, lies kein anderes Denken zu.....
Wenn es tatsächlich so ist, dann kommt gleich der Eisberg, ich muss die Menschen warnen....
Ich muss einfach... irgendwie muss ich sie dazu bringen, dass sie mir zuhören...
Immer kälter wurde es um sie herum, sie sah ihren eigenen Atem, wie feinen Nebel in der Luft stehen,
warum sah nur sie das, die anderen alle nicht, warum hörte sie ihre eigene Stimme ......
Plötzlich ging ein zittern durch das Schiff, die Schiffssirene erklang, es begann sich langsam zu drehen,
jetzt hämmerte es in ihrem Kopf, jetzt passiert es... Ich will erwachen, schrie es in ihr, ich will den
Untergang nicht miterleben.. sie riss den Kopf hoch, schaute sich nach allen Seiten um,
irgendwo musste doch der riesige Eisberg sein.... dann sah sie ihn,
auf der rechten Seite des Schiffes tauchte er auf, wie ein Riese ragte er aus dem Meer empor,
war viel größer als das Schiff, größer als sie ihn auf den Zeichnungen gesehen hatte...
 Dann ächzte und stöhnte das Schiff, es schaffte die Drehung nicht mehr.....
Ein lautes Knacken, ein harter Ruck, sie flog über das Deck, genau wie alle anderen Leute,
die in ihrer Nähe waren. Eisbrocken so groß wie Häuser lagen neben ihr, Schreie gellten laut durch
die Nacht, es ist wirklich passiert.... ich erlebe ein Unglück mit, dass vielen Menschen, dass Leben
gekostet hat, ich werde mit ihnen untergehen....Ich will nicht, schrie eine Stimme... ich will nicht...
Es war ihre eigene Stimme, die verzweifelt flehte.. mit aller Kraft umklammerte sie die Reling, nur nicht
abrutschen, dass Wasser ist doch so kalt.......
Wo ist meine Freundin, warum hilft sie mir nicht, sie sah das Mädchen neben sich an der Reling,
der Mann umklammerte ihren Körper, Tränen liefen ihnen über das Gesicht....
Ich weiß das Du sterben wirst rief sie dem Mann zu, rette Dich in ein Boot, vielleicht entkommst Du
dann dem nassen Grab .......vielleicht kann ich ja die Vergangenheit ändern...... vielleicht....vielleicht......
Das waren ihre letzten Gedanken, bevor sich alles im Kreis zu drehen begann, um sie herum
leuchteten helle Spiralen auf, in denen sich Tausende von Sternen bewegten, der Wind zerrte an ihren
Haaren, es wurde seltsam warm. Eine weiche, sanfte Stimme erklang, sie fühlte warme Hände auf ihrem
Gesicht, langsam öffnete sie ihre Augen und blickte in blaue Augen hinein, die sie zärtlich und
besorgt anschauten.......
Wo bin ich; fragte sie..... Wo ist das Schiff.... Wo die vielen Menschen.....
Bist Du ein Engel..... ?
Aus weiter Ferne rief jemand ihren Namen, war das nicht die Stimme ihrer Freundin, angestrengt
lauschte sie. Dann erst bemerkte sie, dass sie in den Armen des Fremden lag, er hielt sie fest
umschlungen, und drückte sie an seine Brust. Tief sog sie den Atem ein, ein bekannter Duft drang in
ihre Sinne, sie kannte diesen Duft, hatte ihn schon einmal gerochen... nur wo und wann.....
das wusste sie nicht mehr, an der Decke funkelten Tausend Sterne, was war geschehen..
Da stand plötzlich ihre Freundin vor ihr, schaute sie mit großen Augen an, flüsterte leise;
Ich suche Dich überall, seit fast 4 Stunden laufe ich durch die Gegend... Wo warst Du ??
Stammelnd antwortete sie; Ich war doch die ganze Zeit hier, habe mir die Bilder angeschaut,
bis dieser Fremde auftauchte, wie aus dem Nichts, dann..... dann war ich auf dem Schiff...
Auf welchem Schiff ? Kopfschüttelnd und verständnislos sah die Freundin sie an ....
Niemand wird Dir das glauben..... Niemand hämmerte es in ihrem Kopf... es war nur  Fantasie..
Einbildung.... eine Reise durch Raum und Zeit gibt es nur in Träume.....
meinst Du das wirklich... sprach eine Stimme in ihrem Kopf.... bist Du davon überzeugt,
ich werde verrückt..... verliere den Blick für die Realität.... es gibt keine Geister... ich war hier
Sie stand langsam vom Boden auf, der Fremde half ihr.. er war also immer noch da.. dann war er
real, sie konnte ihn sehen, sie fühlte seine weichen Hände auf ihrem Arm...
Da sprach ihre Freundin; Ist Dir schlecht geworden, bist Du zusammengebrochen... hat dieser Mann
Dir geholfen.... Sie kann ihn auch sehen... ihre Gedanken überschlugen sich.. jetzt dachte sie
jetzt soll er mir alles erklären. Schon kamen die Worte, wie ein Hauch über ihre Lippen;
Wer bist Du, warum habe ich diese Reise in die Vergangenheit gemacht..... Bitte.. bitte..
Immer noch hielt sie das Bild jenes Mädchens in der Hand...
Also gut; sagte der Fremde, aber es ist eine lange Geschichte, lass uns irgendwo einen Kaffee
trinken, kommt ich lade Euch ein, dann will ich Dir alles erzählen.......
 

 

   
     
 

 
     
   
   
     
 

 
     
 

Sinn des Lebens

 

Tief im Wald, wo die Bäume dicht, an dicht stehen, die Sonne nicht durch das grüne Blätterdach dringt,
da befindet sich ein schmaler Pfad, den ich schon oft beschritten habe. So wie auch Heute, und es roch nach frischem Grün, modrigen Blättern und Ästen, die auf dem Waldboden langsam zu Humus wurden.
Ich genoss diesen Spaziergang mit allen Sinnen, atmete tief die Luft in meine Lungen, ließ meine Gedanken schweben, denn ich fühlte mich eins mit dem Wald, mit dem Dickicht, dass meinen Weg durch die Natur begleitete.
Mit einem Lächeln auf den Lippen schritt ich entspannt den Weg entlang, als ich plötzlich etwas hörte, angespannt stoppte ich meine Schritte, neigte meinen Kopf ein wenig und lauschte verwundert, denn es hörte sich an, als ob ein Kind weinte, dass konnte aber doch nicht sein, denn noch niemals war mir hier eine Menschenseele begegnet. Dann war es wieder still, nur die Vögel über meinem Kopf riefen mir ein fröhliches Hallo zu, sangen nur für mich ihre schönsten Lieder. Ich ging weiter meines Weges, bis ich plötzlich einen tiefen Seufzer vernahm, wieder blieb ich stehen, neigte meinen Kopf zur Seite und lauschte angestrengt... Da war es wieder, dieses Weinen... jetzt dachte ich muss ich einmal nachschauen, was das ist, woher es kommt.... angespannt ging ich den Geräuschen nach, umrundet einen Baum nach dem anderen... ein wenig mulmig war mir schon zu mute, denn ich wusste nicht was es war, was mich erwartete, wenn ich es gefunden habe. Ich ging vorsichtig um den nächsten Baum, blieb dann erschrocken stehen, hinter dem Baum hockte ein kleines Wesen auf dem Boden, hatte die Arme um die Knie gelegt, der Kopf lag auf den Armen, ich sah wie die Schultern zuckten.. Sollte ich es ansprechen, oder nicht, diese Frage stellte ich mir, blieb dann aber ruhig stehen, sagte kein Wort, denn das Wesen sah so hilflos aus, wie es da an den Baum angelehnt auf dem Boden hockte.... Wie ein hilfloses Kind dachte ich..... Da hob es seinen Kopf und sah mich aus traurigen Augen, in denen die Tränen schimmerten an..
Die Tränen glitzerten, sie waren rot wie Blut, so etwas hatte ich noch nie gesehen, erschrocken hielt ich die Luft an, traute mich nicht zu atmen......
Wer bist Du ? kam es leise von meinen Lippen... Warum weinst Du ? Wieso sind Deine Tränen rot wie Blut
Ein jeder Mensch kennt mich.... die Stimme hörte sich an wie eine Melodie.....
Ich bin * Der Sinn des Lebens * Ich weine, weil die Menschen ihn verloren haben, nicht mehr nach ihm suchen.... meine Tränen sind rot, weil ich bald sterben werde, wenn die Menschen sich nicht endlich besinnen und langsam anfangen, ihn wieder zu suchen..... Langsam stand das Wesen vom Boden auf.....
Da sah ich, dass es auf seinem Rücken Flügel trug, die fest aneinander klebten, die schwarz aussahen....
Sah ich hier etwa einen Engel, komisch.. Ich dachte immer Engel haben weiße Flügel, entschlüpfte es verwundert meinem Mund und wieso sind sie zusammengeklebt ?
Glaubst Du an den Sinn des Lebens, fragte er mich ....
Ja, ich suche ihn schon lange, denn jeder Mensch muss ihn für sich finden und ich habe meinen Sinn des Lebens gefunden.....
Haben auch Mörder den Sinn ihres Lebens gefunden .....
Nachdenklich schaute ich das Wesen an... Nein denn was sie tun ist *Sinnlos* und kann nicht der Sinn des Lebens sein....
Haben Kriegsherren den Sinn des Lebens gefunden.....
Nein denn auch sie vernichten Leben, auch das ist *Sinnlos* nicht der Sinn des Lebens....
Plötzlich wurden die Tränen hellrot, ich fragte verwundert...
Was ist denn das; wieso ändern deine Tränen ihre Farbe, sie werden immer heller...
Ein Leuchten überzog das kleine Gesicht, die Lippen teilten sich zu einem kleinen Lächeln, die Bäume um mich herum erstrahlten in hellem Glanz...
Verdutzt schaute ich nach oben, ob die Sonne vielleicht eine Lücke durch das dichte Blätterdach gefunden hatte.... Dann begriff ich, dass jenes Leuchten von dem kleinen Wesen ausging, welches mich noch immer gebannt anschaute... Ich musste schlucken, mein Herz klopfte viel schneller als vorher.. träumte ich...
oder passierte hier etwas, dass mein Verstand nicht begreifen konnte.. ich schüttelte benommen meinen Kopf, schloss meine Augen, schlug sie nach einer kurzen Weile wieder auf.... Immer noch sah mich das Wesen lächelnd an.....
Deine Flügel... stammelte ich.. unfähig weitere Worte über die Lippen zu bringen... Deine Flügel.. meine Stimme erstickte heiser......
Ja ... meine Flügel werden weiß, die Verklebung fängt an sich aufzulösen... ich danke Dir Menschenkind...
Wenn jetzt noch mehr Menschen so wie Du, den Sinn des Lebens wieder finden, dann kann ich bald wieder fliegen, muss nicht mehr hier auf dem Boden sitzen, meine Tränen werden versiegen und mit der Zeit zu glitzernden Diamanten werden.......
Denn Du hast erkannt, das jeder für sich selber den *Sinn des Lebens * finden muss....
Ich bin ein kleiner Engel der *Sinn des Lebens * genannt wird, hab keine Angst.. ich kann Dich ebenso sehen, wie Du mich sehen kannst.....
Deine Flügel, kam es da wie ein Hauch von meinen Lippen, sind so weiß wie frisch gefallener Schnee ...
sie sehen so flauschig aus, darf ich sie einmal anfassen ..... Bitte.....
Ja, berühre sie ruhig, antwortete der Engel lächelnd...
Vorsichtig streckte ich meine Hand aus, berührte die weichen Federn, sofort breitete sich wohlige Wärme in meinem Körper aus, ich fühlte ein Glücksgefühl... Schmetterlinge kreisten in meinem Bauch umher....
Selig schloss ich meine Augen, um dieses Gefühl noch intensiver zu erleben, sie fühlten sich an wie Seide, waren ganz warm....
Nach ein paar Minuten oder waren schon Stunden vergangen, ich wusste es nicht , hatte jedes Zeitgefühl verloren, öffnete ich vorsichtig meine Augen.....
In meiner Hand hielt ich eine große weiße Feder, von dem Engel war nichts mehr zu sehen..... Hatte ich das alles nur geträumt, war dieser Engel wirklich hier gewesen.... Versonnen schaute ich die Feder an, hob sie langsam empor, legte sie an meine Wange........schloss wieder meine Augen....
Da hörte ich die Stimme des Engels... er sang ein wunderschönes Lied.. ich kannte es.. wusste aber nicht mehr woher.....

 

   
     
 

 
     

Zauberwald

 

 

Es ist noch früher Morgen, ich stehe am Fenster und schaue hoch in den Himmel. Die Sonne kriecht gerade aus ihrem
Bett und lächelt mich freundlich an. Es sieht aus, als ob es Heute warm werden würde, aber ich weiß, es ist schon Herbst
somit schon recht kühl. Meine Tasse Kaffee in der Hand ist schon ausgekühlt und ich verziehe mein Gesicht, als ich den
letzen Schluck austrinke. Leise gehe ich in die Küche, hole mir eine frische Tasse Kaffee, nehme vom Tisch eine Zigarette und zünde sie an. Sinnend gehe ich wieder zum Fenster, etwas zieht mich magisch an, ich weiß nicht was es ist und schon denke ich, ein Morgenspaziergang, dass wäre jetzt fein....
Leise schleiche ich ins Schafzimmer, denn mein Freund schläft noch, ich möchte ihn nicht aufwecken, denn er hatte Gestern einen stressigen Tag. Schnell habe ich mich angezogen, jetzt nur noch die Jacke überstreifen, meinen kleinen Rucksack auf den Rücken nehmen und schon kann es losgehen.
Ich gehe die Strasse hinunter, Richtung Wald. Niemand begegnet mir und so summe ich ein Liedchen, komme dem Wald immer näher. Sehe wie sich die ersten Netzte der Spinnen zwischen den schon recht kahl gewordenen Büschen wie silberne Fäden im leichten Windhauch bewegen. Das Laub raschelt unter meinen Füssen, ein leiser Seufzer kommt von meinen Lippen.... Ja es ist Herbst geworden, bald kommt der Winter, er ist schon ganz nahe, ich kann ihn schon riechen... Da, auf der Wiese stehen 4 Rehe friedlich in der Morgensonne, ich bleibe stehen, um sie nicht zu erschrecken.....
Plötzlich fällt etwas auf meinen Kopf... Autsch... ertönt leise meine Stimme, ich greife in meine Haare und halte eine Haselnuss in der Hand. Verdutzt schaue ich in den Baum.. oh, weh, ich stehe unter einem Haselnussbaum, sicher hat der Wind sie zu mir hinunter geweht, denke ich. Als mir die nächste Nuss auf die Nase fällt....
Hoppla murmelte ich leise, wo kommst Du denn her, dass ist aber komisch, dass Du mich genau auf meiner Nase getroffen hast..
Na dann will ich mal schnell weitergehen, sonst kommen noch mehr Nüsse herab, denke ich und schon kommt die nächste Nuss angesaust, sie trifft mein Ohr... Jetzt reicht es mir aber, sage ich laut um im nächsten Moment meine Luft anzuhalten, denn ich hörte ein leises Lachen, nein es war eher ein Kichern... Ich schaute mir den Baum jetzt genauer an, liess meine Augen Zweig für Zweig absuchen, konnte aber nichts entdecken, dafür kamen nun mehrere Nüsse durch die Luft gesegelt.
Aua...Aua... laut erschallte meine Stimme die jetzt schon recht ärgerlich klang. Da war es wieder dieses Lachen nur noch viel lauter als vorher...
Verflixt.. wer oder was bist Du, rief ich laut.. das Lachen wurde jetzt hell es klang wie feine Glöckchen, wer aber konnte so lachen, die Blätter des Baumes etwa.. oder waren es die Nüsse....
Unsinn sagte ich, die können nicht lachen..
Da erklang eine feine Stimme.. huhu hier bin ich, kannst Du mich nicht sehen. Ich hob meinen Kopf hoch, schaute in den Baum, kniff die Augen zusammen, weil ich dachte, da hätte sich etwas bewegt.. Ich sah einen hellen Silberschimmer, die Sonne reflektierte einen Spiegel... Im Baum dachte ich, dass ist doch absurd.. Leicht meinen Kopf schüttelnd wollte ich weiter gehen, denn die ganze Sache kam eher komisch vor, wollte mich jemand foppen...
Da sah ich sie, klein mit feinen Flügeln die in der Sonne silbern schimmerten, mit langen blonden Haaren, nicht größer als ungefähr 30 cm... was oder wer bist, flüsterte ich verwundert..
Ich bin eine Elfe und Du hast mich doch gerufen, antwortete das kleine Wesen.
Ich Dich gerufen, niemals sagte ich, wieso sollte ich Dich rufen?
Na Du hast doch geklingelt und schwups war ich da..
Ich geklingelt, womit denn ?
Na mit dem Elfenglöckchen, ihr Menschen seit schon komische Wesen, wisst ihr überhaupt was ihr wollt ?
Ja sagte ich, dass weiß ich ganz genau und dazu weiß ich, dass ich dich nicht gerufen habe.
Schwups flog mir die nächste Nuss an den Kopf.
Bist du noch ganz gescheit, fragte ich die kleine Elfe, bückte mich und hob eine Nuss auf, wollte sie zurück werfen.
Da erklang ein helles Klingeln, ich fasste verwundert in meine rechte Jackentasche und hielt meinen Schlüssel in der Hand, an ihm befand sich ein Elfenglöckchen... Als ich mich vorhin bewegt habe, da hat es geklingelt, sagte ich ganz leise.
Siehst Du , triumphierend erklang die Stimme der Elfe, wir Elfen lügen nie, dass solltest Du eigentlich wissen.
Oh, verzeih mir, sagt ich zerknirscht, aber ich habe nicht geglaubt, dass ihr Elfen auf das Glöckchen reagiert.
Glaubst Du an uns, fragte sie mich.
Ich schaute sie verlegen an, druckste herum, sagte dann aber, Ja ich glaube an Euch.
Das war mir klar, sagte die Elfe, sonst könntest Du mich nicht sehen.
Jetzt musste ich lachen, na Du bist mir ja eine, sagte ich dann ein wenig atemlos.
Ja aber eine liebe und süsse Elfe, fragte sie mich.
Ja Du bist eine besonders hübsche Elfe, antwortete ich ihr.
Wieso, hast Du schon viele Elfen gesehen, fragte sie mich.
Nein, Du bist die erste Elfe, die ich zu Gesicht bekomme.
Siehst Du, und das wirst Du auch so schnell nicht vergessen,..
Nein sagte ich , denn Die Beulen schmerzen sicher noch einige Tage.
Die Elfe lachte wie kleine Silberglöckchen und ich stimmte freudig in ihr Gelächter mit ein.
Plötzlich war um mich herum alles stille, ich rief nach der Elfe, aber nichts, kein Lachen, kein Kichern, keine Antwort folgte auf mein Rufen.
Nur um mich herum auf dem Boden, lagen viele Haselnüsse verstreut, ich fasste an meinen Kopf, fühlte mehrere kleine Beulen... hatte ich geträumt am hellen Tage, oder woher kamen die Nüsse, denn der Baum unter dem ich stand,  war eine Kastanie.........

     
     
 

 
     
 

Zwiegespräch mit Gott

 

Still ist die Nacht, der Mond leuchtet verschwommen in mein Fenster hinein, ruhelos wälze ich mich im Bett hin und her, finde keinen Schlaf. Gedanken kreisen durch meinen Kopf, wollen keine Ruhe geben, ständig denke ich, warum... warum... warum.... Plötzlich erfasst mich ein helles Licht, hüllt mich vollkommen ein, dringt in meinen Körper und wohlige Wärme macht sich in mir breit. Verwundert höre ich eine sanfte Stimme die zu mir spricht:
Warum machst Du Dir Gedanken ? Wieso kannst Du nicht schlafen ? Weshalb hast Du mich gerufen ?
Ich Dich gerufen ?? Wer bist Du.. meine innere Stimme oder was ??
Du stellst mir diese drei hässlichen Fragen, die alle mit einem W beginnen..
Da flüstert die Stimme sacht; wer ich bin, dass wirst Du noch erfahren, erzähle mir von Deinem Kummer, vielleicht kann ich Dir ja helfen.
Du mir helfen.. pah.. wie denn, wo ich selber so Ratlos bin, nicht weiß was ich noch tun soll..
Ruhig, ganz ruhig flüstert die Stimme... erzähle und Du wirst verstehen...
Tränen rinnen über mein Gesicht, stille ohne einen Ton sickern sie in das Kissen, welches ich im Arme halte.
Da berührt mich etwas an der Schulter, psst, psst sagt die Stimme sanft und leise... Ihr Menschen seit schon komische Wesen, wenn ihr keinen Ausweg mehr seht, dann ruft ihr mich, damit ich helfen soll.
Ah.... erklingt es da aus meinem Mund.. ich denke ich weiß wer Du bist.. Du bist der Schöpfer aller Lebewesen, nicht wahr.. Du hast die Menschen erschaffen und zu dem gemacht, was sie jetzt sind, voller Hass und Bosheiten, intrigant,
voller Egoismus.
Nein, nein flüstert die Stimme, ich habe die Menschen erschaffen, damit sie sich um die Tiere und Pflanzen kümmern können, dass was sie jetzt sind, haben sie selbst zu verantworten.
Ja, sage ich voller Hohn, schiebe mal einfach alles von Dir, übernehme keine Verantwortung dafür..
Du machst es Dir sehr einfach...
Nein, ich mache es mir absolut nicht einfach, ich habe den Menschen Leben eingehaucht, gab ihnen eine Seele und ein Herz, auf ihre Gedanken und Gefühle  nahm ich keinen Einfluss, sie sollten sich frei entfalten, was daraus geworden ist, sehe ich jeden Tag immer wieder und ich gräme mich deswegen sehr.
Warnungen schickte ich zur Erde in Form von Unwetter, Hagel, Blitz, Überschwemmungen, selbst Lawinen ließ ich zu Tal sausen, als alles nichts nutze, schickte ich Erdbeben, meterhohe Wellen. Nichts hat sich verändert, verstehst Du was ich damit sagen will ?
Ja, aber Du vernichtest damit Menschenleben, die, die Du erschaffen hast, müssen sterben, selbst kleine Kinder sind unter den Opfern, ist es das, was Du wolltest .oder willst ??
Soll ich entscheiden, wer die Welt verlassen soll... bist Du wirklich der Meinung ich sollte auswählen.. die Stimme klang irgendwie traurig, sie berührte mein Herz.
Trotzig und zornig erwiderte ich , Ja wenn nicht Du wer sonst, wem steht es noch zu, über die Menschen zu richten.
Nimm doch die vielen Bösen, sie stiften doch nur Unfrieden unter den Menschen, verbreiten Hass und walzen alles nieder, was ihnen in die quere kommt.
Halt ..... Halt wispert die Stimme mir zu, jetzt wirst Du ungerecht, hast nicht Du immer gesagt, alles was uns Menschen passiert, ist Schicksal, jeder bekommt seine gerechte Strafe, der eine früher, der andere später ?
Ja habe ich, schrie ich zurück, nur das die Bösen lange leben um viel Unheil anzurichten, die Guten aber, die holst Du früh von dieser Welt zu Dir hin... lass mich in Ruhe.. hau doch ab... denn für mich warst Du doch eh nie da...
Warum sagst Du das ? Ich war immer für Dich da, wenn Du mich brauchtest...
Ach ja , wo warst Du denn, als mein Vater mich halbtot geprügelt hat, ich am Kellerfenster stand, in den er mich ständig eingeschlossen hat, die Schmerzen waren übermächtig, ich kann sie heute noch fühlen..
Meine Schulter zuckten, die Tränen flossen hemmungslos über meine Wangen, zu stark waren diese Erinnerungen, ich fühlte die Schmerzen, als ob es gerade erst passiert wäre.
Ich war ganz nahe bei Dir raunte die Stimme beruhigend.
Ich bat Dich damals um ein Zeichen, ich wollte das Du mir hilfst.. irgendwie...
Und ich schickte Dir ein Zeichen, hast Du das vergessen ?
Stille umgab mich , meine Gedanken überschlugen sich, gingen zurück in die Vergangenheit...
Dann sagte ich leise, ja , Du schicktest mir einen Stern, der langsam vom Himmel fiel und ich wünschte mir, dass ihm etwas passieren sollte, damit ich wenigstens für eine kurze Zeit von ihm erlöst würde...
Etwas umarmte mich, hielt meine zuckenden Schulter und streichelte über meinen Rücken....
Ja , ich weiß, er wurde krank und kam für eine lange Zeit in ein Krankenhaus...
Etwas anders konnte ich nicht für Dich tun , denn selbst ich habe nicht die Macht, einfach einen Menschen sterben zu lassen....
Pah und jetzt, was ist jetzt, meine Stimme überschlug sich, jetzt ist wieder so ein Mensch da, der versucht mich mit aller Macht zu vernichten, der mir mein Glück nehmen möchte, dass ich vor ein paar Jahren nach langer Zeit endlich fand.
Ruhig, sei ganz ruhig, Du wirst auch dieses schaffen, denn Du bist stärker als Du glaubst....
Jedem Menschen wird sein Schicksal mit in die Wiege gelegt, denn in dem Moment der Geburt steht schon fest, wie lange der Mensch auf Erden sein darf und wenn der Zeitpunkt des Endes gekommen ist, dann hole ich ihn zu mir, darum müssen auch viele junge Menschen sterben, dass verstehst Du doch ??
Aber , aber stotterte ich , dass ist meine Meinung, die ich für mich selber  zurechtgelegt habe, weil ich das sonst nicht erklären kann, warum alles so auf Erden ist.....
Schlafe jetzt , wisperte die Stimme, morgen früh wirst Du erwachen, Dich erheben und die Kraft in Dir spüren...
Du wirst um Dein Glück kämpfen, wie Du es schon immer getan hast...
Vor Erschöpfung fielen mir die Augen zu und ich schlummerte ein..
Am nächsten Morgen, war ich sehr verwundert, dass mein Kissen so nass war, hatte ich schlecht geträumt...
Im Badezimmer trat ich vor den Spiegel, sah in mein Gesicht und sagte mit blitzenden Augen,
Ja ich werde um mein Glück kämpfen, ich bin Innerlich stark und werde alles schaffen, wenn ich nur an mich selbst glaube.....
Wenn auch Du glaubst, dass Du nicht mehr weiter weißt, dann erhebe Dich, kämpfe, höre auf Deine Innere Stimme, denn auch Du bist stärker als Du ahnst....
Denn das Gute wird über das Böse siegen, heute.. morgen.. immer wieder...


 

   

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