Kinderzeit

Einst wurdest Du geboren
kamst hier in diese Welt,
nie hat man Dich gefragt
ob Dir das wohl gefällt.

Versorgt mit einem Essen
das Mutter für richtig befand,
auch gab sie Dir den Keks
ganz einfach in die Hand.

Bald wurdest Du drei Jahre
die Mutter schickte Dich,
in einen Kindergarten
gefragt wurdest Du nicht.

Sowie es auf der Welt ist
kam nun die Schule dran,
man meldete Dich einfach
ohne zu Fragen dort an.

Vier Jahre fleißig lernen
und niemand fragte Dich,
willst Du in ein Gymnasium
oder willst Du das nicht.

So bist Du aufgewachsen
in dieser unserer Welt,
und wurdest nie gefragt
ob Dir das wohl gefällt.

 

     
     
 

 
     

 

   

  Kinderaugen...!!!

Zwei große Augen
schauen mich an,
Augen in denen ich
weder Hass noch
Falschheit lesen kann.

Die klar leuchten
wie der tiefste See,
rein ohne Zweifel wie
frisch gefallener Schnee.

Augen die nicht
abwenden den Blick,
sondern schauen voller
Zuversicht und Glück.

In denen weder
Missgunst noch Neid
stehen, die mit großem
Vertrauen mich ansehen.

So liebevoll - ehrlich,
leuchtend und rein,
dass können nur
Kinderaugen sein.

 

    Für ein besonderes Baby..!!

An einem Tag im Juni
es war auch herrlich warm,
da legte mir die Schwester
Dich einfach in den Arm.

Ein winzig kleines Wesen
mit langem schwarzem Haar,
und leuchtend blauen Augen
ach, war das wunderbar.

Die Sonne lächelte freundlich
der Himmel strahlte blau,
ganz zart die kleinen Händchen
das weiß ich noch genau.

Du wurdest uns gegeben
an diesem schönen Tag,
man hörte noch ganz leise
des Engels Flügel schlag.

Es schickte uns der Himmel
zur Erde einen Stern,
mit Namen Kim - Luise
wir haben Dich so gern.

 

     
 

 
     
     

Wer bin ich..?

Jeden Abend nehme
ich ihn in den Arm,
ein sanfter Druck und
mir wird ganz warm.

Alles was mich den
Tag so bedrückte,
aber auch was mich
Hundertfach beglückte.

Den Kummer den ich
als Kind einst hatte,
meine erste Liebe die
mich fast fertig machte.

Bin ich zu schlank
oder bin ich zu dick,
alles hörte er sich an
mit ruhigem Blick.

Ich weiß er wird mich
niemals verlassen,
die Erinnerung an ihn
wird nie verblassen.

Darum darf er Abend für
Abend neben mir liegen,
gemeinsam werden wir
alle Ängste besiegen.

Zu sagen "Ich liebe Dich"
fällt mir nicht schwer,
du mein geliebter
süßer " Teddybär ".

 

     
 

 
     
     
                     Der Zirkus..!!

In unsere Stadt ist ein Zirkus gekommen
die Kinder heißen ihn Herzlich-Willkommen,
m
it vielen Tieren und lautem Tamtam
verkünden sie schreiend ihr Abendprogramm.

Mit strahlenden Augen schau ich zu Dir hin
bitte geh heute Abend mit mir dorthin,
g
lücklich stehen wir an der Abendkasse
sehen schon Tiere der verschiedensten Rasse.

Der Vorhang geht auf wir stürmen hinein
ein jeder will hier ganz vorne sein,
l
angsam wird es ruhig die Show beginnt
es streiten drei Clowns nur einer gewinnt.

Mit Eimern voll Wasser und lautem Geschrei
huschen sie durch die Arena an uns vorbei,
i
hre Schuhe so riesig wie ein großer Kahn
einer von ihnen hat nur noch einen Zahn.

Lautes Lachen schallt durch das Zelt
als mit poltern einer auf die Nase fällt,

die Kinder jubeln und klatschen Applaus
denn zwei von ihnen nehmen Reißaus.

Betröppelt steht der eine Clown jetzt da
reißt hoch seine Arme schreit laut Hurra,
e
r fühlt sich als Sieger
 stolz geschwellt die Brust

doch ist er was er ist - der dumme August.

Nun kommen die Löwen fauchend und wild
dass ist schon ein imponierendes Bild,
d
er Dompteur mit der Stange
 hat sie gut im Griff

sie gehorchen wie Hunde
 auf einen kurzen Pfiff.

Bären- Pferde- Hunde und noch viel mehr
all diese Tiere wir lieben sie so sehr,
n
och einmal die Clowns eine Pause füllen
bevor die Artisten ihre Kunststücke enthüllen.

Ganz oben im Zelt hängt schon ein Seil
die Artisten klettern hoch am mittleren Pfeil,
Trommelwirbel unser Atem steht still
die Artistin wackelt ein Kind schreit schrill.

Doch alles ging gut die Show ist vorbei
die ganzen Artisten rufen laut uns bye - bye,
n
och einmal die Clowns sich tief verbeugen
die Show war gut ich kann es bezeugen.

 

             Der Drachen

Der Wind pfeift laut um unser Haus
da hole ich schnell den Drachen raus,
laufe dann mir hurtigem Schritt
zur Freundin frag kommst Du mit mir mit.

Quer über den Hang zur Wiese hin
wo ich als Kind oft gewesen bin,
den Drachen gepreßt fest unter dem Arm
laufen wir schnell uns wird schon ganz warm.

Ich nehme die Schnur sie schnappt den Drachen
schauen uns an fangen laut an zu lachen,
die Schnur wird länger ich laufe geschwind
immer hinein in den stürmischen Wind.

Drehe mich um und staune sodann
wie hoch mein Drachen in die Luft steigen kann,
ich gebe ihm Schnur sie ist fast zu Ende
da macht mein Drachen eine elegante Wende.

Überschlägt sich kommt wieder zur Ruh
glücklich und selig schauen wir ihm zu,
sieh wie er schön und bunt am Himmel steht
mit seinem Schwänzchen im Winde weht.

Zieht große Kreise am blauen Himmelszelt
beguckt sich von oben unsere kleine Welt,
die Schnur ist lang mein Arm schon lahm
ich hol ihn mal ein dann wird er schon zahm.

Die Sonne versinkt der Mond geht schon auf
so nimmt dieser Tag nun seinen Verlauf,
wir waren glücklich mit unserem Drachen
so was müßte man viel öfter machen.

Mit roten Wangen und fröhlichem Blick,
gehen wir nach Hause schauen nicht mehr zurück.

     
 

 
     
     

Das Sternenpferd

In einer kalten Winternacht
im tief verschneiten Tal,
läuft einsam in dem kalten Wind
ein Pferdchen voller Qual.

Das Fell ganz grau dazu noch lahm
kämpft es sich durch den Schnee,
die Mähne schon ganz steif gefroren
träumt es vom grünen Klee.

Als plötzlich hoch vom Himmel fällt
ein glänzender goldener Stern,
der ihm den Weg in Welten zeigt
die noch sind ganz weit fern.

So kommt er in das Himmelszelt
im Kreis sich Sterne drehen
er sieht die zwölf geheimen Welten
beim Schützen bleibt er stehen.

Siehst Du den goldenen Wagen dort
der strahlend glänzt im Licht,
durchwandere nun die Tierkreiszeichen
damit Dein Herz nicht bricht.

Was willst Du hier in meinem Land
der Steinbock eisig sprach,
ich bin ein kleines Sternenpferd
und reise der Sonne nach.

Zieh friedlich durch mein Reich
steig hoch denn Höhe ist Macht,
im Raum da ist die Herrlichkeit
und der Felsen gibt Dir die Kraft.

Nun kam das Pferd zum Wassermann
der Hunger quälte ihn sehr,
da sah er einen kleinen Teich
er leuchtete blau wie das Meer.

Daneben saftig die Blumenwiese
auf ihr steht der Wassermann,
er sieht das lahmende kleine Pferd
mit freundlichen Augen an.

Komm trinke schnell aus meiner Quell
und friss Dich hier richtig satt,
gestärkt Du weiter wandern kannst
damit Du Dich nicht fühlst so matt.

Er zog vorbei am Fische bild
kam dann ins Widderland,
so schnell ihn seine Beine trugen
bis er den Stier endlich fand.

Der unfreundlich ihn weiter trieb
am Krebs und Löwen vorbei,
in weiter Ferne die Jungfrau winkt
die Waage kommt auch schon herbei.

Am Ende wartet der Skorpion
denn er hat die ganze Macht,
ob er zum Sternenpferdchen wird
oder ob er träumend erwacht.

Da steht er nun die Tränen fließen
doch schon schwebt er langsam empor,
die Sterne glitzern auf seinem Fell
rotgold kommt die Sonne hervor.

Glückliches Wiehern vom Himmel erschallt
das Sternenpferd fliegt davon,
er hat sein Ziel endlich erreicht
denn er zieht den Wagen der Sonn.

 

     
 

 
     
     

Sternenschein

Manchmal wenn die Abendröte
langsam überzieht das Land,
sieht man auf den Wolken spielen
Engel mit dem goldenen Sand.

Spielen Fangen mit dem Winde
der den Sand nach oben weht,
wo verschlafen und leicht gähnend
schon der runde Mond aufgeht.

Wenn die Sonne dann entschwindet
strahlt er diese Körnchen an,
und ein jeder hier auf Erden
sie als Sterne sehen kann.

Glücklich kuscheln sich die Engel
in die weichen Wolken ein,
schauen hoch hinauf zum Himmel
in den goldenen Sternenschein.

 

Nachts

In der Nacht wenn alles stille
nur der Mond das Land bewacht,
Tausend kleine goldene Sterne
leuchten hell in aller Pracht.

Wenn die Schatten sich berühren
auch die Tiere gehen zur Ruh,
schließen all die bunten Blumen
friedlich ihre Blüten zu.

Dann erklingt ein leises Rauschen
Engel fliegen mit dem Wind,
halten sanft die weißen Flügel
schützend über jedes Kind.

 

     
 

 
     
     

Wärmendes Licht

Ein kleines Mädchen
steht ganz allein,
an einer Wand
im Mondenschein.

Das winzige Näschen
vor Kälte schon rot,
die Hände erstarrt
groß ist die Not.

Ein kleines Lichtchen
sprüht zischend auf,
ängstlich schaut sie
zum Himmel hinauf.

Die kleinen Hände
halten das Licht,
ein wenig Wärme
mehr möchte sie nicht.

Zitternd vor Kälte
entzündet sie dann,
ein kleines Hölzchen
nach dem anderen an.

Das letzte Hölzchen
zischend verglüht,
die große Kälte
sie nun wieder fühlt.

Doch jedes Licht
das sie entfachte,
einem Menschenherz
die Liebe brachte.

Das kleine Mädchen
schaut selig empor,
hört den Gesang
eines Engelschor.

Die Sterne strahlen
schicken Wärme herab,
ein Engel sich
zur Erde begab.

Die Kälte weicht
das frieren vergeht,
als sie ganz langsam
in den Himmel schwebt.

 

     
 

 
     
     

Abendrot

Siehst Du wie die Wolken leuchten
schimmernd hell im schönsten Rot,
dass ist nur so weil die Englein
oben im Himmel backen Brot.

Öffnen sie den heißen Ofen
schauen ob das Brot schon braun,
schaut von fern die gelbe Sonne
schmunzelnd übern Wolkenzaun.

Steigt die Hitze dann nach oben
wird sogar die Sonne rot,
und wir Menschen hier auf Erden
sehn das schönste Abendrot.

Schaust Du einmal in den Himmel
bleibst ganz stille staunend stehen,
dann kannst Du die kleinen Engel
auf den Wolken hüpfen sehen.

 

Donner und Blitz

Auf den Wolken tanzen Engel
spielen jauchzend mit dem Wind,
und der Mond aus seinem Bette
kommt gekrochen ganz geschwind.

Schnell macht er jetzt ein paar Bilder
hell zuckt da das Blitzlicht auf,
und die Sonne leicht verschlafen
grummelt stöhnend mit Geschnauf.

Wind schiebt Wolken mit Gebrause
die vor Zorn schon dunkel sind,
und die Engel hoch im Himmel
tanzen mit dem Wolkenkind.

Weißt Du nun wieso es Donnert
warum ein Blitz die Welt erhellt,
und dazu auch noch der Regen
auf die Erde niederfällt.

Es sind nur die kleinen Engel
die vergnügt im Kreis sich drehen,
fröhlich- lachend voller Wonne
auf die Erde runter sehen.

 

     
 

 
     
     

Gute Nacht

Mondlicht zaubert sanfte Schatten
langsam geht der Tag zur Ruh,
viele Tausend goldenen Sterne
winken Dir von Himmel zu.

Auch die Vögel in den Bäumen
zwitschern leise Gute Nacht,
decken ihre kleinen Köpfchen
mit dem Flügel zu ganz sacht.

Siehst Du dort an Deinem Fenster
diesen hellen Lichter schein,
dass ist schon Dein kleiner Engel
der da schaut ins Zimmer rein.

Schließe friedlich Deine Äuglein
halte sanft noch Deine Hand,
träumst Du bald vom weißen Schimmel
der Dich trägt ins Märchenland.

Engel werden Dich begleiten
immer Dir zur Seite stehen,
schlafe friedlich und ganz stille
denn im Traum kannst Du sie sehen.

 

     
 

 
     
     

 

   

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